Geschlechtsanpassende Operation

Phalloplasty, Phalloplastik
»Penoidaufbau, Bilder von Dr. Daverio«
Wir danken Dr. Daverio, dass er uns die von ihm erstellte Bildsequenz zur Verfügung stellt. Diese ermöglicht uns, die Resultate einer FzM-Geschlechtsangleichenden Operation allen Interessierten zugänglich zu machen.


Dr. Paul-Jean Daverio
 
 
»Visitenkarte«
 
»Curriculum Vitae«
 
»Kosten der Operation«

Operationstechnik der Phalloplasty
Anfang der 1980' Jahre entwickelten in China Ärzte eine neue Methode der Penisrekonstruktion für einen verunfallten Mann. Prof. Dr. Meyer reiste nach China und gab sein Wissen später an Dr. Daverio weiter. Dr. Daverio verwendet heute die One-Stage-Phalloplasty-Methode. In einer Operation entfernt er die Brust, die inneren Geschlechtsorgane und konstruiert einen Neo-Penis, welchen er mit Mikrochirurgie an die Nervenstränge und Blutbahn anschliesst. Somit erhält der Penis eine eigene Blutversorgung und Gefühlsfähigkeit. In einer zweiten Operation werden die Hoden aufgebaut und die Versteifung des Penis ermöglicht.
Resultat der Phalloplastik
Die Grösse ist Abhängig von der Körperstatur des Betroffenen. Sie liegt zwischen
9-12 cm Länge und 9-12 cm Umfang. Die Gefühlsfähigkeit entspricht nicht einem Naturpenis, die Optik ist aber verblüffend gut und kann mit einem Tattoo ganz nach persönlichem Wunsch (z.B. Farbanpassung, Aderung, Eichelbetonung etc.) noch aufgepeppt werden. Pissoirs und Nacktzonen wie z.B. Dusch- und Umkleideräume verursachen keine peinlichen Situationen mehr. Geschlechtsverkehr ist nach der zweiten Operation möglich und auch der Erhalt der Orgasmusfähigkeit wird nie auch nur in Frage gestellt, womit die natürliche Sexualität zufriedenstellend gelebt werden kann.

Tattoo Lacky
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2540 Grenchen
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Universitätsspital Zürich USZ
Im März 2007 haben wir Prof. Giovanoli, Klinikdirektor der Wiederherstellungs-
chirurgie (plastische Chirurgie), zur Situation befragt und nie eine Antwort erhalten.
Eine Änderung der Sachlage ist also zum Leidwesen der Betroffenen nicht in Sicht.
Wir weisen daraufhin, dass im Gegensatz zu Dr. Daverio im Unispital Zürich mehrere Operationen durchgeführt werden. Eine Gefühlsfähigkeit des Penis und der Erhalt der Orgasmusfähigkeit nicht garantiert wird und ein Geschlechtsverkehr nicht möglich ist.

Selbst Dr. Hepp, Oberarzt am Kompetenzzentrum für Transsexualität (2005), ratet von der Operation ab. Eine Lösung kann auch er nicht anbieten, damit allgemein-
versicherte Betroffene eine zufriedenstellende Operation bei Dr. Daverio erhalten. Die wohl einzige Lösung wäre ein Zurücktreten oder entsprechende Weiterbildung der Operateure im USZ (zur Zeit Dr. Künzi, Dr. Wedler, Dr. Moron).
Obwohl die Kosten am USZ schlussendlich massiv höher sind, haben die Krankenkassen kein Interesse daran, Dr. Daverio für Allgemein-Patienten (oblig. Grundversicherung) zu bezahlen. Dies hat erstens damit zu tun, dass die Kranken-
kassen nur einen Teil der effektiven Kosten am USZ tatsächlich übernehmen müssen, weil das Unispital vom Kanton und der Forschungsabteilung der Univerisität subventioniert wird und zweitens ist es eine politische Frage. Solange ein öffentliches Spital eine solche Operation anbietet, sind die Krankenkassen nicht verpflichtet, einen Privatarzt zu bezahlen. Die Krankenkassen sind nun also sehr daran interessiert, keine Ausnahme zu machen, da sie befürchten, dies könnte eine Welle auslösen. Dem halten wir entgegen, dass erstens es deswegen nicht mehr transsexuelle Menschen gibt und zweitens ist eine Qualitätsüberprüfung auch für andere Krankheiten durchaus sinnvoll, damit die Zweiklassenmedizin nicht weiter Einzug hält. Ebenso sind die wirtschaftlichen Ausfälle (Arbeitsunfähigkeit) durch die mehrfachen Rekonvaleszentszeiten (Genesungszeiten) kein genügendes Argument, da diese auf Kosten der Patienten und Arbeitgeber gehen und die Krankenkassen nur in einem verhältnismässig kleinen Rahmen treffen.
Womit die Ärzte auf Kosten der Patienten unbehelligt auf diese Weise weiter wirken können, subventioniert vom Steuerzahler und geschützt vom Universitätsspital Zürich.

 

Metoidioplasty or Metaidoioplasty
Metoidioplastik oder Metaidoioplastik

Klitpen, heute fragen immer mehr »Transgender« nach dieser »Operations-Technik«.

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