Basisinformationen

Der Begriff Transsexualität
In den letzten fünfzig Jahren sind immer wieder neue Bezeichnungen eingeführt worden. Der Begriff Transsexualität wird in der Genderszene immer wieder neu interpretiert und leider auch häufig falsch verwendet.

Diese Website befasst sich ausschliesslich mit der medizinisch diagnostizierbaren Transsexualität, spezifisch mit der weniger bekannten Form der Frau-zu-Mann-Transsexualität.

Viele Transsexuelle möchten den Begriff abändern zu Transidentität, da der Zustand nichts mit Sexualität im Sinne von sexuellen Bedürfnissen oder einer Sexualstörung zu tun hat. APA und AWMF (International) benützen die Bezeichnung Geschlechtsidentität.

Auf diesen Seiten benützen wir die Abkürzung TS, welche sich auch in der üblichen und medizinischen Umgangssprache durchgesetzt hat.

Was ist Transsexualität
Obwohl die Organe und äusseren Geschlechtsmerkmale keine Deformationen aufzeigen, entwickelt das Gehirn beim Embryo das zum Körper entgegengesetzte Geschlecht. Transsexualität beginnt also mit der Geburt.

Die Ursachen
Das Geschlechtsempfinden wird dem Hypothalamus zugeordnet (siehe auch BSTc). Heutige Forscher vermuten eine genetisch bedingte Ursache (siehe auch Forschung).

Die Diagnose
Die Diagnose wird nach einer medizinisch-psychiatrischen Abklärung gestellt, wenn der Psychiater anderweitige Ursachen ausgeschlossen hat (z.B. Transvestitismus, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen etc.)

Die Behandlung
Transsexualität ist auf psychiatrischer Ebene nicht behandelbar, da es sich nicht um eine Geisteskrankheit oder ein psychisches Problem handelt. Die bisher einzig erfolgreiche Methode der Heilung wird durch die Kombination einer geschlechts-
anpassenden Operation, einer lebenslangen Hormonbehandlung und der sozialen Integration mit neuen Ausweispapieren erreicht.

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