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Die Kindheit und Symptome von Transsexualität
Eltern
Fragen Sie sich manchmal, ob an Ihrem Mädchen ein Junge verloren gegangen ist?
Bevor Sie nun Ihr Mädchen als Jungen bezeichnen, machen Sie sich Gedanken über grundsätzliche Fragen unserer Gesellschaft.
Gesellschaftliches Rollenverhalten
Unsere Gesellschaft hat genaue Vorstellungen davon, wie ein Mädchen oder ein Junge zu sein hat. Wie sich ein Mädchen zu verhalten hat und mit welchem Spielzeug sie zu spielen hat. Wir verwenden sehr viel Zeit und Aufwand in unserer Erziehung, damit die Kinder ihr Rollenverhalten in unserer Gesellschaft erlernen. Die Integration in der Gesellschaft ist ein wichtiger Bestandteil unserer Erziehung. Daran ist nichts Negatives zu finden, unsere Kinder sollen ja selbstbewusste und lebensfähige Mitmenschen in unserer Gesellschaft werden.
Es gibt auch Mädchen,
· die gerne wild herumspringen und dabei laut schreien.
Sollen wir ihnen Lebensfreude verbieten?
· die voller Neugierde im Schlamm nach Würmern suchen und ihre Jagdbeute voller Enthusiasmus in ihre Hosentaschen stecken.
Sollen wir ihnen die Freude und Neugierde an der Natur verbieten?
· die gerne mit den Jungs durch die Wälder streifen.
Sollen wir ihnen die Freude am Entdecken verbieten?
· die Fussball spielen, lieber eine Pistole als eine Barbie wollen und Jungs als Spielgefährten bevorzugen.
Sollen wir ihnen spannende Spiele verbieten?
Es gibt genug Sonntage und Familienfeste, wo Ihr Mädchen brav in einem Röckchen, die Haare ordentlich gebunden, die Fingernägel geschnitten, ihren Mitmenschen stolz ihre zuckersüsse Seite präsentiert und die Möglichkeiten und Raffinessen weiblicher Wesen erlernt. Und Sie werden sie als Eltern mit Stolz darin unterstützen und bestätigen.
Symptome von Transsexualität
· Der Wunsch ein Junge zu sein
Sätze wie 'Ich will auch wie die Jungs spielen dürfen.' sind nicht selten und sind dem Rollenverhalten unserer Gesellschaft zu zuordnen.
'Ich will ein Junge sein.' oder 'Ich bin ein Junge.' deuten eher auf TS hin.
· Verhaltensvorbilder
Ihr Mädchen sucht sich männliche Vorbilder und ahmt diese im Verhalten nach.
· Kleider
Ihr Mädchen weigert sich partout ein Kleid zu tragen und bevorzugt Kleider von Jungs.
· Spielgefährten
Ihr Mädchen bevorzugt Spiele mit Jungs und fühlt sich in einer Mädchengruppe eher unwohl oder verunsichert oder langweilt sich einfach.
· Urinieren
Viele Mädchen, die eigentlich Jungs sind, weigern sich im Sitzen zu urinieren. Sie setzen sich z.B. verkehrt auf das WC oder versuchen im Stehen zu urinieren.
· Körperempfinden
Die meisten TS-Mädchen sind verunsichert und wünschen sich einen Penis oder glauben, es wachse ihnen noch einer nach. Auf keinen Fall wollen sie, dass ihnen ein Busen wächst.
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Mehrere Punkte treffen zu
Wenn nun mehrere Punkte auf Ihr Mädchen zutreffen, empfehlen wir Ihnen dringend als ersten Schritt eine Zusatzversicherung (Privatversicherung) bei der Krankenkasse für Ihr Mädchen abzuschliessen. Sollten Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.
Es gibt verschiedene Variationen von Transsexualität. Gerade bei Mädchen konnte immer wieder festgestellt werden, dass sie vor oder nach der ersten pubertären Entwicklung den Wunsch, ein Junge zu sein, wieder verlieren.
Allerdings beruht diese Entwicklung nicht auf einer Erziehungsmassnahme. Das Mädchen mit Zwang in die richtige Bahn lenken zu wollen, führt lediglich zu schweren psychischen Schäden.
Da es auch Formen von Pseudo-Transsexualität gibt, empfehlen wir Ihnen, nach Abschluss der Zusatzversicherung einen Fachmann aufzusuchen. Es kann z.B. sein, dass Ihr Mädchen ein traumatisierendes Erlebnis hatte und sich so eine Pseudo-Transsexualität entwickeln konnte.
Von einem Besuch in den Kompetenzzentren (Universitätsspital Zürich USZ und Kantonsspital Basel KBS) raten wir dringend ab. Sollten Sie dazu Fragen haben, beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

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